"Tag der offenen Tür"

                Heimatverein Kloster Oesede e.V.

 

Am 29. Mai, dem Kirmessonntag, hatte der Heimatverein zu seinem jährlichen "Tag der offenen Tür" in die Klosterpforte eingeladen, aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens. Auch in diesem Jahre fanden bei herrlichem Sommerwetter viele  Klosteraner und Kirmesbesucher den Weg in die Pforte, wo sie mit Kaffee und selbstgebackener Torte bewirtet wurden. Im Garten war zusätzlich ein Zelt aufgestellt. Hier war die Fotoausstellung aus dem Wirken des Vereins aufgebaut. Auf mehr als 70 grossformatigen Fotos waren die Renovierung der Kl.-Pforte, die Aktivitäten der Grossfamilie Kiekebusk und viele Gemeinschaftsaufgaben des Vereins festgehalten. In weiteren Fotoalben waren charakteristische Gebäude Kloster Oesedes zu sehen, wie die Brüggemeyerei, die "Blaue Donau" oder das ehemalige Mauthaus am Steinigerturm.

Weil es in Kloster Oesede keine Gedenktafel für die gefallenen u. vermissten Soldaten des 2. Weltkrieges gibt, hatte der Heimatverein ein Album ausgelegt mit Totenbildchen und Fotos der gefallenen Soldaten und Zivilpersonen. Um diese beiden scharten sich besonders die älteren Mitbürger, die diese noch gekannt hatten. Diese Erinnerungen waren dann oft der Anlass für Gespräche und Plaudereien, bei denen es um viele alte Geschichten aus der Vergangenheit ging.

Die Anerkennung für die Arbeit des Heimatvereins lässt sich schon daran ersehen, dass eine ganze Reihe Kloster Oeseder Bürger an diesem Tag spontan die Beitrittserklärung zum Verein unterschrieben, um den Verein bei seinen Aufgaben zu unterstützen Inzwischen ist bei mehr als 450 Vereinsmitgliedern fast jede zweite Familie Kloster Oesedes im Verein vertreten.

Der Heimatverein möchte sich auf diesem Weg bei seinen vielen Gästen und

Freunden bedanken, die durch ihren Besuch in der Klosterpforte den "Tag der offenen Tür" zu einem richtigen Tag der Begegnungen machten.