Grünkohlessen

                Heimatverein Kloster Oesede e.V.

Klostermahlzeit beim Heimatverein Kloster Oesede

 

Mehr als 150 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins waren der Einladung gefolgt und hatten sich am Samstag, den 25. Februar im Saal Steinfeld zur traditionellen Grünkohlessen eingefunden. Schon am frühen Nachmittag waren die Freunde der

‚nordischen Palme’, wie der köstliche Kohl auch genannt wird, aufgebrochen, um sich auf einer Wanderung den nötigen Appetit zu verschaffen. Dabei wurde dann auch der

regierende Grünkohlkönig Günter Marx zu dem Festmahl abgeholt.

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Steinfelds Küche hatte sich wieder tüchtig ins Zeug gelegt und servierte den Heimatfreunden mehr als 50 Kilo Grünkohl, ebensoviel Bratkartoffeln. Dazu gab es Rippchen,

Kassler und Koch- und Bratmettwurst, alles aufs köstlichste abgeschmeckt.

Höhepunkt des Treffens war die Vorstellung der neuen Grünkohlkönigin. Lange Zeit

hatte König  Günter Marx seine Untertanen im Ungewissen gelassen, wen er als seine

Nachfolgerin hatte gewinnen können. Nun konnte er dem staunenden Grünkohlvolk

Anette Brune die Insignien seiner Macht, die Königskette und das Zepter in Form eines

geschmückten Grünkohlstrunks überreichen. Die neue Majestät hatte eine launige Rede vorbereitet und konnte ihren Untertanen in unverfälschtem Plattdeutsch versprechen, während ihrer Regentschaft alles zur Ausbreitung des Grünkohls zu tun.

Sie stellte auch fest, dass die Regentschaft einer Grünkohlkönigin sicher gleichzusetzen sei mit der Herrschaft eines Karvevalsprinzen im Rheinland.

 

Im weiteren Verlauf des traditionellen Festmahls zeigte der Fotograf des Heimatvereins Heinz Hußmann  eine Reihe Fotos aus Kloster Oesede, wie das Dorf früher ausgesehen hatte und es entstand  an jedem Tisch eine ausgiebige Diskussion, wo das jeweilige Foto denn geschossen wurde und wie alt es sein könnte. Heinrich Herkenhoff, der Vereinsvorsitzende, stellte dann auch die neue Jahresschrift des Heimatvereins,

den „Rückspiegel 2006“ vor, der in den nächsten Tagen fertig gestellt sein wird. Er bedankte sich bei Franz Schmedt, der  in den letzten 15 Jahren die Redaktion bei der

Erstellung dieses beliebten Buches übernommen hatte.