Hansetag

                Heimatverein Kloster Oesede e.V.

27. Internat. Hansetag in Lippstadt -

Der Heimatverein Kloster Oesede war dabei

 

Die Einladung zum Mitmachen beim Hansetag in Lippstadt war schon vor einem Jahr ausgesprochen worden, als eine Abordnung des Kulturforums aus Lippstadt zu Gast

war in der Klosterpforte. Diese Gruppe bereiste die alte Salzstraße zwischen Osnabrück

und Bielefeld, auf der heute die Trasse der B 68 verläuft. An der Stelle der ehemaligen

Mautstelle am Steiniger Turm, an der auch früher die Pferdegespanne Station machten, wurde Rast gemacht und dabei Kloster Oesede besucht.

 

Der Heimatverein nahm die Einladung gern an und 50 Heimatfreunde fuhren am

12. Mai in einer Tagesfahrt nach Lippstadt, um beim 27. Internationalen Hansetag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Miteinander handeln“ stand, dabei zu sein.

 

Dort waren vom 10. bis 13. Mai die Vertreter von Städten aus 34 Ländern anwesend und betrieben Stände, bei denen die besonderen kulturellen und wirtschaftlichen Besonderheiten ihrer Städte gezeigt wurden. Auf fünf Bühnen, in der Altstadt verteilt, reihte sich eine Musik- oder Tanzveranstaltung an die andere.

 

Der Heimatverein reihte sich mit der Gruppe „Kiekebusk“ und den „Mühlenhofern“ ein

in die Reihe der Darbietungen. Die Mühlenhofer, die wieder einmal mit ihren Holzschuhtänzen glänzten, erhielten ebenso lebhaften Beifall wie die „Grautfamillge Kiekebusk“, die für ihre Lieder und Sprachbeiträge in plattdeutscher Sprache bekannt sind.

 

Daneben blieb für die Akteure aber noch genug Zeit, dem Treiben auf dem mittelalterlichen Markt um der Stiftsruine zuzuschauen. Auf dem Hansemarkt mit den Ständen der teilnehmenden Städte gab es Handwerkskunst und das Kunstgewerbe zu bewundern.

Für das leibliche Wohl sorgten die kulinarischen Köstlichkeiten der internationalen Anbieter. So gab es immer wieder die Gelegenheit, Gespräche zu suchen oder neue Kontakte anzubahnen.

 

Veranstaltungen wie dieser Internationale Hansetag helfen auch heute noch durch die

vielfältigen Begegnungen zwischen den Teilnehmern, dass sich Fremde näher kommen, dass Vorurteile abgebaut werden oder erst nicht entstehen und dass das

Verständnis füreinander wächst. Darüber waren sich die Heimatfreunde aus Kloster

Oesede einig.